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Mit einem Gedicht zur Geburt gratulieren

Es hat Tradition, dass man den Eltern eines Neugeborenen ein Gedicht schickt. Damit gratuliert man und wünscht alles Gute für die Elternzeit und dem Neugeborenen Glück und Segen für sein Leben. Auch bedeutende Autoren und Künstler haben für diesen Anlass kleine lyrische Werke geschrieben. Hier ist eine Auswahl solcher "Gebrauchslyrik zum Anlass der Geburt" von bekannten und weniger bekannten Dichtern.

Mit großer Freude haben wir vernommen,
dass bei euch ein Baby angekommen,
unser aller Sonnenschein.
Das es gesund und froh gedeie
sich selbst und euch des Lebens freue,
dies soll unser Glückwunsch sein.
(Johann Wolfgang von Goethe
* 28. August 1749 in Frankfurt am Main /
lebte in Weimar)

 

Als Du geboren wurdest, war ein regnerischer Tag.
Aber es war nicht wirklich Regen,
sondern der Himmel weinte,
weil er einen Stern verloren hatte.
(Antoine de Saint-Exupéry
* 29. Juni 1900 in Lyon / Frankreich)

Tipp: Hier finden Sie auch Lebensdaten der Autoren. Dann kann man im Glückwunsch zur Geburt darauf Bezug nehmen, z.B.: "Der Dichter Friedrich Hebbel hat am selben Tag Geburtstag wie euer Kind. Daher wünschen wir euch mit einen Text dieses Dichters alles Gute."

Wir wünschen euch und eurem Kinde
an Glück, soviel das Herz nur fasst.
Und ein Wilkommensangebinde
sei Gruß dem neuen Erdengast.
Er soll in braver Junge werden
und euch zur Freude gut gedeihen.
Ihm leuchte im Gestrüpp der Erden
des Lebens schönster Sonnenschein.
Euch Eltern aber sei beschieden,
was ihr nur wünscht für euch und ihn.
Im kleinen Heim soll Lust und Frieden
bestehen als des Daseins Sinn.
(Friedrich Hebbel
* 18. März 1813 in Wesselburen / Dithmarschen /
lebte in Heidelberg, Hamburg und Wien)

 

Das Kind ruht aus vom Spielen,
am Fenster rauscht die Nacht,
die Engel Gottes im Kühlen
getreulich halten Wacht.
Am Bettlein still sie stehen,
der Morgen graut noch kaum,
sie küssen es, eh sie gehen,
das Kindlein lacht im Traum.
(Joseph von Eichendorff
* 10. März 1788 in Schloss Lubowitz bei Ratibor / Oberschlesien
lebte in Breslau, Danzig, Königsberg)

 

Ein Bezug zwischen Gedicht und Kind kann so lauten: "Der große Musiker Pablo Casals wurde an einem kalten Dezembertag geboren - so wie Euer Kind. Daher geben wir Euch zur Geburt seinen Rat mit auf den Weg - denn Euer Kleines ist ein Wunder."

Wir sollten zu jedem Kind sagen:
Weißt du was du bist? Du bist ein Wunder!
Du bist einzigartig.
In all den Jahren die vergangen sind,
hat es nie ein Kind wie dich gegeben.
deine Beine, deine Arme,
deine geschickten Finger,
die Art wie du dich bewegst.
Aus dir kann ein Shakespaere werden,
ein Michelangelo, ein Beethoven …
Du hast die Fähigkeit zu allem.
Ja, du bist ein Wunder.
(Pablo Casals
* 29. Dezember 1876 in El Vendrell / Spanien)

Mit Deiner Geburt bist Du mit Gott im Bunde.
Er begleitet Dich, jeden Tag, jede Stunde.
Er wird Dich beschützen auf Schritt und Tritt,
denn wohin Du auch gehst, er geht stets mit.
(Frank Maibaum 
* 24. Januar 1949 in Watzendorf / Markt Reisbach / Kreis Dingolfing-Landau
wohnte in Rheine, Ibbenbüren, Münster
lebt in Dorsten)

 

Mit Freude haben wir vernommen,
das Baby ist jetzt angekommen.
Vorbei die Zeit, da Ihr gewartet,
jetzt wird ins neue Glück gestartet!
Sind auch die Nächte vorerst laut,
ist dieser Krach bald abgeflaut.
Stattdessen warten andere Sorgen,
doch hat dies Thema Zeit bis morgen.
(Gerald Drews
* 13. Dezember 1954 in Lagerlechfeld
wohnte in Landsberg am Lech
lebt in Augsburg)

 

Eh man auf diese Welt gekommen
und noch so still vorlieb genommen,
da hat man noch bei nichts was bei;
man schwebt herum, ist schuldenfrei,
hat keine Uhr und keine Eile
und äußerst selten Langeweile.
Allein man nimmt sich nicht in acht,
Und schlupp! ist man zur Welt gebracht.
(Wilhelm Busch
* 15. April 1832 in Wiedensahl)

 

Ach lieber Herr Jesus Christ,
weil auch du ein Kind gewesen bist,
so gib auch diesem Kindelein
Gnade und den Segen dein!
(Heinrich von Lauffenberg
* um 1390 in Freiburg im Breisgau)

 

Gottes reichen Segen,
stets eine gute Nacht und stets einen guten Tag
gebe dir, der alle Dinge vermag.
Hiermit sollst du gesegnet sein,
mein herzliebstes Kindelein.
(H. v. Lauffenberg)

 

Wenn ich hier an der Wiege steh',
dem Kindlein in die Augen seh'
so denke ich, es hat im Blick
ein Stückchen Glanz vom Himmelsglück.
Ich wünsche euch aus ganzer Seele,
dass dieser Glanz ihm niemals fehle.
Mög' euer Kind im ganzen Leben
euch Licht und Kraft
und Glück nur geben.
(Irene Kordt)

 

Kleine Gedichte von Friedrich Morgenroth
- wenn es ein religiöses Gedicht zur Geburt sein soll!

Wenn das Kind im November geboren wurde, kann ein Bezug hergestellt werden: "An einem Novembertag im Jahre 1836 kam der Dichter Friedrich Morgenroth zur Welt - das ist lange her doch seine Texte überdauerten die Zeit und erwärmten seither die Herzen vieler Menschen. Da auch Du, wie er, an einem kühlen Novembertag das Licht der Welt erblicktest, geben wir Dir einen seiner Texte mit auf den Lebensweg."

• Unser Wunsch zur Geburt für Dich
und Deine Eltern kommt mit Bedacht:
Lass Dir niemals rauben,
was das Leben wertvoll macht
- Hoffen! Lieben! Glauben!
(Friedrich Morgenroth * 7. November 1836)

 

• Gottes Segen möge Dich begleiten
heute, morgen und zu allen Zeiten!

 

• Im Glauben bleibe unverdrossen!
Im Leben stehst Du nie allein;
Gott hat Dich in sein Herz geschlossen.
Schließ Du Ihn auch in Deines ein.

 

• Wir wünschen Dir aus tiefster Seele,
dass es an Gottvertrauen niemals fehle.
Ja, wer an Gottes Hand durchs Leben schreitet,
der bleibt behütet und wird gut geleitet!

 

• Unser Wunsch: Viel Glück dem Kleinen!
Möge dem Kinde leuchtend und froh
Stets die helle Sonne scheinen – 
Und den Eltern ebenso!

 

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