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Biblische Geschichten zur Taufe

In einen christlichen Gottesdienst gehören natürlich biblische Texte. Auch die Taufe geht nicht ohne die Lesung von Texten aus der Bibel bzw. die Nacherzählung einer biblischen Geschichte! Hier zeige ich Ihnen passende biblische Geschichten - für die Feier der Taufe neu erzählt.

Abraham - Gesegnet
Mose - Aus dem Wasser gezogen!
Jesus segnet die Kinder
Lesen einer Geschichte!

Abraham und Sarah
- Die Segensgeschichte nacherzählt

Abraham lebte im dritten Jahrtausend vor Christus. Abrahams Lebensgeschichte finden wir zu Beginn der Bibel, im ersten Buch Mose (dem Buch Genesis). Er gilt in der jüdischen und der christlichen Religion gleichermaßen als Vorbild aller Gläubigen. Ebenso spielt er im Islam eine bedeutende Rolle. Die Bibel erzählt, wie Gott ihn auf den Weg schickt und ihn und seine Nachkommen dazu segnet.

Diesen Bund zwischen Gott und den Menschen erneuert Jesus später. Mit der Taufe geht dieser Segen auf das Kind über. Diese Geschichte aus dem Alten Testament kann also sehr gut übliche Tauf-Evangeliumstexte ergänzen, wie das Evangelium von der Kindersegnung und den biblischen Taufbefehl .

Die Abrahamgeschichte

Seit seiner Geburt hatte Abraham seine Heimat niemals verlassen. Hier war er alt geworden. Da hörte er eines Tages, wie Gott ihm zurief:

"Abraham, geh fort! Verlasse alles Vertraute, dein Vaterhaus, die Heimat, deine Verwandten und Freunde. Ich will dich segnen, und du wirst Segen in die Welt bringen, durch deine Kinder und Kindeskinder. Alle Völker der Welt werden meinen Segen spüren. Darum geh nun, ich werde dich führen und begleiten." ...

Hand zeigt nach rechts Weiterlesen: Die ganze Abrahamgeschichte

Mose - Geliebt und aus dem Wasser gezogen

Die Bibel erzählt im Alten Testament (zu Beginn des 2. Buches Mose / Buch Exodus), wie ein Baby am Ufer des Nils in einem Körbchen ausgesetzt worden. Er war ein Kind der Hebräer, die in Ägypten als Sklaven lebten und arbeiteten. Der Pharao lies die Kinder der Sklaven durch seine Soldaten ergreifen. Die Aussetzung auf dem Nil bewahrte das Baby vor Verfolgung. Die Tochter des Pharao zog das Kind aus dem Wasser und gab ihm den Namen Mose, "Der aus dem Wasser gezogene". So wuchs Mose am "Königshof" auf und konnte schließlich sein unterdrücktes Volk aus der Gefangenschaft retten.

Das Wort "Taufe" kommt von "tauchen". Bei der Taufe wird ein Kind (zumindest symbolisch gesehen) ins Waser getaucht und wieder herausgezogen, um ein neues Leben an der Seite Gottes zu beginnen. So erlebte es auch Mose. Die Geschichte kann bei der Taufe erzählt werden, um die Kraft der Liebe zum Kind und die Kraft des Wassers zu verdeutlichen.

 

Die Mosesgeschichte neu erzählt

Taufsymbol WasserViele tausend Jahre ist es her, da wohnten Menschen in Ägypten, deren Vorfahren aus einem fernen Land hinzugezogen waren. Dies war das Volk der Israeliten. In Ägypten lebten sie friedlich gemeinsam mit den Ägyptern. Jahrhunderte vorher hatte man sie willkommen geheißen und sich über ihre Anwesenheit gefreut. Doch der jetzige König, der Pharao von Ägypten, wusste nichts mehr davon. Misstrauisch blickte er auf die Israeliten. Er sorgte dafür, dass man sie wie Sklaven behandelte und sie die schwersten Arbeiten erledigen mussten.

Und schließlich sogar befahl er, dass jeder neugeborene Junge des israelitischen Volkes in den großen Fluss, in den Nil geworfen wird. Verzweifelt waren die Familien, als man ihnen die Kinder wegnahm. Da wurde einem Mädchen ein Brüderchen geboren. Dieses Mädchen hieß Mirjam. Die Mutter, der Vater und Mirjam hatten eine wunderbare Idee, wie sie den kleinen Jungen retten konnten. ...

Hand zeigt nach rechts Weiterlesen: Die Geschichte des kleinen Mose

 

Jesus segnet die Kinder

Das Evangelium von der Segnung der Kinder
- Für die Taufe nacherzählt

Im Markusevangelium (Markus, Kapitel 10,13-16) steht das sogenannte "Kinderevangelium". Es wird im Taufgottesdienst zumeist als Evangelium gelesen. In der Bibel sind es nur vier Sätze, und doch ist jeder Satz dieses kleinen Abschnitts von besonderer Bedeutung: Menschen möchten, dass Jesus ihre Kinder berührt; Jesus rügt diejenigen, die die Kinder zurückweisen; er stellt die Kinder in den Mittelpunkt und macht sie zum Vorbild; er herzt und segnet sie.

Der Text zeigt, wie sehr die Kinder Gott am Herzen liegen. Der Ausspruch Jesu: "Wer das Reich Gottes nicht empfängt wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen", richtet sich gegen die Überheblichkeit der Großen und kann im Taufgottesdienst als Taufermahnungan an die Erwachsenen hervorgehoben werden.

Möchte man diesem kurzen biblischen Abschnitt ein besonderes Gewicht geben, so ist es gut, die vier Sätze der Bibel zu einer Geschichte zu entfalten.

Jesus zog von Ort zu Ort, um Geschichten zu erzählen, um Menschen zu trösten und auch zu heilen. Wo er sich auch aufhielt, waren im Nu viele Menschen um ihn versammelt.

So kamen eines Tages auch einige Mütter und Väter mit ihren Kindern zu ihm. Sie wollten gern, dass Jesus ihre Kinder berührt und ihnen segnend die Hände auflegt.

Hand zeigt nach rechts Weiterlesen: Jesus segnet die Kinder

 

Vorlesen eines Textes in der Kirche!

Überlegen Sie als Eltern des Taufkindes oder als Taufpaten also, ob jemand aus Ihrem Freundes-, Bekannten- oder Verwandtenkreis einen biblischen Abschnitt in der Taufkirche oder bei der anschließenden Feier lesen mag. Durch diese Beteiligung erhält die Taufe eine ganz persönliche Note.

Wählen Sie frühzeitig mit dem zuständigen Pfarrer bzw. der Pfarrerin den Lesungstext aus. Lassen Sie sich zeigen, an welcher Stelle im Verlauf des Gottesdienstes bzw. der Messe der Text stehen soll. Klären Sie folgende Fragen: An welcher Stelle in der Kirche soll ich beim Lesen stehen? Lese ich vom Pult oder stehe ich vor dem Altar? Werde ich durch das Mikrophon sprechen? Wie nah muss ich an das Mikrophon? Muss ich die Höhe des Mikrophons verstellen? Wie laut muss ich sprechen, damit man mich auch hinten versteht?

Weiterlesen: So liest man die Geschichte!

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