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Das Vorlesen eines Textes in der Kirche

Das sollten Sie bedenken, wenn Sie eine Lesung vortragen

Wenn jemand aus dem Freundes-, Bekannten- oder Verwandtenkreis der Tauffamilie einen biblischen Abschnitt in der Taufkirche oder bei der anschließenden Feier liest, breichert das die Feier sehr. Durch diese Beteiligung erhält die Taufe eine ganz persönliche Note.

 

Durch Mitwirkung wird die Taufe zum Fest!

Die Priester, Pastoren oder Pfarrerinnen können alle Lesungen natürlich selbst vortragen. Doch viel schöner ist es, wenn Personen aus der Taufgesellschaft sich daran beteiligen. Es ist bei Gottesdiensten und kirchlichen Messen wie bei jeder Feier: Ein unvergessliches Fest wird es erst, wenn die Menschenden den Gottesdienst aktiv mitgestalten. Lassen Sie die Geistlichen also nicht allein wirken.

Zumeist gibt es in den Kirchen feste Lektoren, deren ehrenamtliche Tätigkeit das Lesen von Bibeltexten in den Gottesdiensten und Heiligen Messen ist. Doch bei der Taufe können Sie (also jemand auf Ihrer Gästeschar) diese Aufgabe sicherlich übernehmen - dies zu klären gehört zur Taufvorbereitung.

 

Als Lektor bzw. Lektorin beachten Sie diese Punkte bitte!

Lektor = Leser. Das ist der kirchliche Begriff für Menschen, die etwas im Gottesdienst lesen.

Wählen Sie frühzeitig mit dem zuständigen Pfarrer bzw. der Pfarrerin den Lesungstext aus. Lassen Sie sich zeigen, an welcher Stelle im Verlauf des Taufgottesdienstes bzw. der Messe der Text gelesen wird.

Klären Sie im Taufgespräch folgende Fragen:

• An welcher Stelle in der Kirche soll ich beim Lesen stehen? / • Lese ich am Lesepult oder stehe ich vor dem Altar? / • Werde ich durch das Mikrophon sprechen? / • Wie nah muss ich an das Mikrophon? / • Muss ich die Höhe des Mikrophons auf meine Größe einstellen? / • Wie laut muss ich sprechen, damit man mich auch hinten versteht?

Sie müssen nicht nervös sein, kein großes Lampenfieber haben; denn Ihr Vortrag muss es nicht perfekt sein - ein Gottesdienst ist keine Theatervorstellung. Aber die technischen und akustischen Bedingungen müssen schon stimmen. Es ist zu schade, wenn der Text nicht gehört (weil zu leise gelesen) oder verstanden wird und nur "vorbei rauscht" (weil zu schnell gelesen).

So wird Ihr "Auftritt" gelingen!

Lassen Sie sich den Text frühzeitig geben und üben sie das Lesen daheim.

• Sprechen Sie langsam. Auch wenn Sie den gesamten Text ablesen, sprechen Sie ihn so als ob Sie die Geschichte erzählen.

• Machen Sie nach jedem Satz eine Zäsur, damit die Zuhörenden Zeit haben, den Inhalt vor ihrem geistigen Auge zu sehen.

• Sprechen Sie laut, stellen Sie sich vor, dass Sie zu den Menschen ganz hinten in der Kirche sprechen, nicht zu denen in der ersten Reihe.

• Auch wenn Sie ablesen: Schauen Sie zu Beginn einmal die Zuhörer an; wenden Sie sich erst dann dem Text zu.

• Falls Sie die Geschichte statt abzulesen erzählen möchten, so tun Sie das nicht völlig frei. Haben Sie eine schriftliche Vorlage vor sich und haben Sie keine Scheu, immer wieder mal auf das Blatt zu schauen.

• Lesen bzw. erzählen Sie den Text zur Probe einer kritischen Person vor und beachten Sie deren Ratschlag.

Ein grundsätzlicher Tipp für Vorleser (Lektoren): Es erleichtert das Zuhören, wenn Sie sich in jedem Satz ein oder zwei Wörter unterstreichen, die Sie dann beim Lesen besonders betonen.

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