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© Dipl.-Päd. Pfarrer Frank Maibaum / frank-maibaum.de

 

 

Die Eltern erklären den Taufwillen

Eltern des Taufkindes erbitten die Taufe für ihr Kind

Auf dieser Seite:

Übliche Erklärung des Taufwillens

Beispieltext: Mit eigenen Worten

Warum den Taufwillen äußern?

Erklärung des Taufwillens & Verpflichtung der Eltern und Paten

Üblich ist bei der Taufe in der katholischen sowie protestantischen Kirche, dass der Taufwunsch abgefragt wird und Eltern und Paten zur christlichen Erziehung verpflichtet werden. Dies kann zu Beginn oder im Verlauf des Taufgottesdienstes geschehen.

 

Eine reguläre katholische Form

Zumeist schon zur Begrüßung am Kirchenportal

Priester: "Was erbittet Ihr von der Kirche?"

Eltern und Paten: "Die Taufe!"

Priester: Ihr habt die Taufe erbeten; damit erklärt Ihr euch bereit, dieses Kind im Glauben zu erziehen. Seid Ihr euch dieser Aufgabe bewusst?

Eltern und Paten: "Ja, das sind wir!"

 

 

Eine Übliche evangelische Form

Zumeist direkt vor der Taufhandlung

Pastor bzw. Pastorin: Liebe Eltern (Vater / Mutter), Patinnen und Paten! Ich frage euch: wollt Ihr, dass euer Kind getauft wird?

Eltern (und Paten): "Ja"

Pastor bzw. Pastorin: Wollt Ihr euer Kind im Glauben an Gott den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist erziehen?

Eltern (und Paten): "Ja, das wollen wir!"

Die oben beschriebenen beiden Möglichkeiten werden Gespräch oder Dialog genannt. Der Taufwille wird so im Dialog mit dem Pfarrer erklärt und Eltern sowie Paten werden zur christlichen Erziehung verpflichtet.

 

 

Die üblichen Formulierungen sind unpersönlich?

Manchen Eltern und Taufpaten (Taufpatinnen) ist diese Form zu unpersönlich und zu formelhaft. Daher besteht die Möglichkeit, diesen Abschnitt der Taufliturgie kreativ zu entfalten.

Vielleicht mögen Sie lieber ausführlich und persönlich erklären, warum Sie Ihr Kind taufen lassen. Dafür gebe ich Ihnen im Folgenden ein Beispiel.

 

 

Beispiel für eine selbst formulierte Erklärung des Taufwillens

Dieser Text ist eine mögliche Begründung, warum Sie für Ihr Kind die Taufe wünschen. Der Text ist eine Vorlage. Überlegen Sie, ob Sie ihn so sprechen mögen, ob er Ihre Intention ausdrückt. Kürzen Sie, ändern Sie, finden Sie Ihre eigenen Worte.

Wir möchten, dass unser Kind getauft wird.

Weil wir glauben
dass schon ein Hauch von Glaube lebendig macht, mitten im alltäglichen Sterben der Gefühle.

Weil wir glauben,
dass ein Stück Hoffnung weiter trägt
als jeder Zweifel auf den Wellen der Ratlosigkeit.

Weil wir glauben,
dass selbst ein wenig Liebe mächtiger ist
als aller Hass zusammen, in einer Welt,
in der so viele auf das Böse setzen.

Wir möchten
unser Kind an der Seite Gottes sehen,
auf die Seite von Glaube, Hoffnung und Liebe,
gegen den alltäglichen Tod der Gefühle,
gegen die sich ausbreitende Ratlosigkeit,
gegen die erdrückende Übermacht des Bösen
- in dieser Welt.

Weil wir wissen,
wie schnell sich Hoffnung in Verlorenheit wandelt,
wie plötzlich im Glauben der Zweifel keimt,
wie unversehens aus Liebe Gleichgültigkeit wird,
erbitten wir die Kraft des Heiligen Geistes.

 

 

An welcher Stelle im Taufablauf wird der Taufwunsch geäußert

Ich betone gern, dass zwischen der Taufe in der katholischen Kirche und der in der evangelischen Kirche kaum ein Unterschied ist. Denn die evangelische oder katholische Taufe gibt es nicht - es gibt nur die christliche Taufe. Beide Konfessionen erkennen gegenseitig voll die Taufe der anderen Konfession an. Es sind ja keine unterschiedlichen Religionen!

Und doch gibt zwischen der Taufpraxis der protestantischen Kirchen und der katholischen Kirche kleine Unterschiede - hier ist einer.

 

In der katholischen Kirche

In der katholischen Kirche gehört es zur Zeremonie, dass der Pfarrer zu Beginn des Taufgottesdienstes mit den Eltern und Paten ein "Gespräch" führt. Dieses "Gespräch mit den Eltern" ist Teil der Eröffnung der Tauffeier. Es folgt festen Regeln und findet zumeist schon am Eingang zur Taufkirche statt, direkt nach der Begrüßung.

Der Pastor bzw. Diakon (der die Taufe durchführt) fragt:

"Welchen Namen haben Sie Ihrem Kind gegeben? und "Was erbitten Sie von der Kirche für Ihr Kind?"

Die Eltern antworten:

"Wir erbitten die Taufe für 'Name des Kindes'!"

Statt der kurzen Antwort "Die Taufe erbitten wir!", kann ein anderer, eigener Text gesprochen werden.

Hier zu Beginn der Heiligen Taufe wäre also die Stelle, an der Sie mit eigenen Worten erklären, warum Ihr Kind getauft werden soll.

Doch falls Sie einen schönen Text aussuchen, ist schade, dass ihn hier an der Kirchentür nicht die gesamte Taufgemeinde hört. Vielleicht sollten Sie daher Ihren Taufwunsch erst unmittelbar vor der Taufhandlung am Taufbecken vorlesen. Klären Sie beim Taufgespräch, welche dieser beiden Möglichkeiten sich anbietet.

 

In der evangelischen Kirche

Das "Gespräch mit den Eltern" wie es zur katholischen Taufliturgie gehört, kennen die protestantischen Kirchen so nicht. Doch auch hier werden die Eltern und Paten gefragt, ob sie die Taufe für das Kind wünschen. Diese Erklärung des Taufwillens findet unmittelbar vor der eigentlichen Taufzeremonie am Taufbecken statt. Dann ist der Zeitpunkt, zu dem Sie eine eigene Erklärung lesen können.

 

 

Wieso müssen die Eltern die Taufe noch einmal ausdrücklich "erbitten"?

Es ist allgemeiner theologischer Grundsatz der christlichen Kirchen, dass niemand gegen seinen Willen getauft wird! Die Taufe beruht auf freiem Willen. Doch kleine Kinder können diesen Taufwunsch noch nicht äußern! Etliche protestantische Kirchen sprechen sich daher gegen die Säuglingstaufe aus; sie warten, bis die Kinder selbst die Taufe wünschen und diesen Wunsch begründen können.

Doch die meisten christlichen Kirchen wollen den Kleinen (Säuglingen / Babys) die Taufe nicht vorenthalten - so die Römisch-Katholische Kirche und die evangelischen Landeskirchen. Also verlangen sie von Eltern und Paten, dass sie sehr gewissenhaft für ihr Kind die Entscheidung übernehmen. Sie versprechen damit auch, dass sie dem Kind den Glauben so nahe bringen, dass es schließlich selbst die Entscheidung fällen kann. Diese Freiheit lässt man ihm dann.

Den Eltern und Taufpaten soll die Tragweite bewusst werden, die ihre Entscheidung, das Kind zur Taufe zu bringen, beinhaltet. Man wird dem Kind und der besonderen Bedeutung der Taufe nicht gerecht, wenn man es einfach nur taufen lässt, weil es so üblich ist oder weil man darin einen willkommenen Anlass für eine schöne Feier sieht. Daher werden sie im Gottesdienst - quasi im Angesicht Gottes - nach ihrem Willen gefragt. Schön ist es, wenn sie ihr Anliegen auch mit ein paar Worten begründen.

 

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