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Diese Texte sind fester Bestandteil eines jeden TaufgottesdienstesDiese Texte sind unverzichtbarer Teil der Taufliturgie, sie fehlen bei keiner Taufe. Den Taufbefehl und das Kinderevangelium lesen die Geistlichen oder Lektoren. Das Vaterunser und das Apostolische Glaubensbekenntnis werden von der gesamten Taufgesellschaft (Gemeinde) gemeinsam gesprochen. Vielleicht werden Ihnen diese beiden Texte in der Kirche schriftlich vorliegen - doch darauf können Sie sich nicht verlassen. Nutzen Sie doch die Gelegenheit, das Vaterunser und das Glaubensbekenntnis "aufzufrischen" (Sie haben es sicherlich als Kind / Jugendlicher gelernt). Das kann Ihre geistliche Vorbereitung auf die Tauffeier sein.
weiter zu: > Der biblische Taufbefehl
Der Taufbefehl (Missionsbefehl) JesuTheologisch gesehen begründet der biblische Taufbefehl das Sakrament der Taufe. Das heißt: Auf diese Sätze berufen wir Christen uns bei der Taufe. Jesus selbst hat zur Taufe aufgerufen. Der biblische Taufbefehl wird in jedem Taufgottesdienst von den Geistlichen gelesen. Wir finden diesen Text im Matthäusevangelium, Kapitel 28, Verse 18 - 20. Es sind die letzten Worte, die der auferstandene Jesus zu seinen Jüngern sprach, bevor er sie am Himmelfahrtstag verlässt. Hier der Text in der Einheitsübersetzung:
weiter zu > Das Vaterunser (Gebet des Herrn)
Das Vaterunser (Das Gebet des Herren / Das Gebet der Christenheit)Das Vaterunser ist "Das Gebet der Christenheit". Jesus selbst formulierte es, als man ihn fragte, wie man denn sinnvoll beten könne. Es steht im 6. Kapitel des Matthäusevangeliums (also im Neuen Testament). In jedem christlichen Gottesdienst wird es gebetet. So verbindet es uns mit den Christen aller Zeiten und aller Länder. Es fehlt natürlich auch im Taufgottesdienst nicht:
Schreiben Sie einen Segenstext in eine Engelkarte. So kann aus 10 unterschiedlichen Engelkarten ein ganzer Strauß von Segenswünschen entstehen.
Weiter zu > Das Apostolische Glaubensbekenntnis
Das Apostolische GlaubensbekenntnisDas Apostolikum ist eines der großen, bedeutenden christlichen Glaubensbekenntnisse. Es gehört zum festen Ablauf der meisten christlichen Gottesdienste. Paten und Eltern sprechen es gemeinsam mit der Gemeinde Bei der Taufe darf dieses Bekenntnis nicht fehlen. Früher mussten es die Täuflinge (wenn sie alt genug waren) bzw. die Taufpaten (bei der Säuglingstaufe) vor der Gemeinde aufsagen. Heute spricht es die versammelte Taufgemeinde gemeinsam. Es ist kein Gebet, das man zu Gott spricht, sondern ein Bekenntnis, das man vor den anderen Menschen ablegt. Daher faltet man dabei eigentlich nicht die Hände. Die Entstehung dieses Textes ist unbekannt. Eine alte Legende erzählt, dass die zwölf Apostel (Jünger) Jesu es gemeinsam formuliert haben und jeder von ihnen eine Aussage beisteuerte. Daher hat es seinen Namen: Apostolisches Glaubensbekenntnis (= das Bekenntnis der Apostel).
Die Texte wie Glaubensbekenntnis, Kindersegnung und ein Versprechen der Paten finden Sie im Taufalbum "Taufe - Mein Erinnerungsalbum". Klicken Sie es an, um mehr zu erfahren.
Weiter zu > Das Evangelium von der Kindersegnung
Das Evangelium von der KindersegnungIn der frühen Christenheit taufte man keine Kinder. Menschen wurden erst getauft, wenn sie selbst die Taufe erbitten konnten, und damit zeigten, dass sie Ihr Leben neu beginnen wollten. Taufe war das Sakrament der "Umkehr". So wurde Jesus mit ca. 30 Jahren getauft. Die Säuglingstaufe war zunächst umstritten, weil sie auch in der Bibel nicht vorkommt. Doch im "Evangelium von der Kindersegnung" ruft Jesus "Lasset die Kinder zu mir kommen; wehret ihnen nicht!" Er herzte und segnete sie. Das Evangelium von der "Segnung der Kinder" ist daher das traditionelle Taufevangelium. Es steht im Neuen Testament, beim Evangelisten Markus.
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© Dipl.-Päd., Pfarrer Frank Maibaum http://www.frank-maibaum.de Stand: 08.01.2012 |