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Feststehende Texte, die zu jeder Taufe gehören

Diese Texte sind fester Bestandteil eines jeden Taufgottesdienstes

 > Der biblische Taufbefehl

 > Das Vaterunser (Gebet des Herrn)

 > Das Apostolische Glaubensbekenntnis

 > Das Evangelium von der Kindersegnung

Bibel Alpha und Omega

Diese Texte sind unverzichtbarer Teil der Taufliturgie, sie fehlen bei keiner Taufe. Den Taufbefehl und das Kinderevangelium lesen die Geistlichen oder Lektoren. Das Vaterunser und das Apostolische Glaubensbekenntnis werden von der gesamten Taufgesellschaft (Gemeinde) gemeinsam gesprochen. Vielleicht werden Ihnen diese beiden Texte in der Kirche schriftlich vorliegen - doch darauf können Sie sich nicht verlassen. Nutzen Sie doch die Gelegenheit, das Vaterunser und das Glaubensbekenntnis "aufzufrischen" (Sie haben es sicherlich als Kind / Jugendlicher gelernt). Das kann Ihre geistliche Vorbereitung auf die Tauffeier sein.

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Schauen Sie hier in dieses Geschenkbuch. Zusätzlich zeigen wir Ihnen hier kleine Reden, Gedichte, Sprüche, die Sie beim Überreichen eines Geschenkes vorlesen können - oder in ein Buch schreiben können.

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 Der Taufbefehl (Missionsbefehl) Jesu 

Theologisch gesehen begründet der biblische Taufbefehl das Sakrament der Taufe. Das heißt: Auf diese Sätze berufen wir Christen uns bei der Taufe. Jesus selbst hat zur Taufe aufgerufen. Der biblische Taufbefehl wird in jedem Taufgottesdienst von den Geistlichen gelesen. Wir finden diesen Text im Matthäusevangelium, Kapitel 28, Verse 18 - 20. Es sind die letzten Worte, die der auferstandene Jesus zu seinen Jüngern sprach, bevor er sie am Himmelfahrtstag verlässt. Hier der Text in der Einheitsübersetzung:

 Matthäus 28, 18-20 

18 Da trat Jesus auf sie zu und sagte zu ihnen: Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf der Erde.

19 Darum geht zu allen Völkern, und macht alle Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes,

20 und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe. 
Seid gewiss: Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt.

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 Ich schenk dir einen Stern! 

Stars wie André Agassi, Brad Pitt, Prinzessin Diana von England, Paul Simon, John Lennon, Mick Jagger, Madonna, Elton John gaben einem echten Stern am Himmelszelt den Namen ihres Kindes.

Wie auch Sie einem Stern den Namen Ihres Kindes geben können und was Sie bedenken müssen steht hier >> mehr

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 Das Vaterunser (Das Gebet des Herren / Das Gebet der Christenheit) 

Das Vaterunser ist "Das Gebet der Christenheit". Jesus selbst formulierte es, als man ihn fragte, wie man denn sinnvoll beten könne. Es steht im 6. Kapitel des Matthäusevangeliums (also im Neuen Testament). 

In jedem christlichen Gottesdienst wird es gebetet. So verbindet es uns mit den Christen aller Zeiten und aller Länder. Es fehlt natürlich auch im Taufgottesdienst nicht:

 Matthäus 6, 9-13 

Vater unser im Himmel, 
geheiligt werde dein Name, 
Dein Reich komme. 
Dein Wille geschehe, 
wie im Himmel so auf Erden. 
Unser täglich Brot gib uns heute. 
Und vergib uns unsere Schuld, 
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern. 
Und führe uns nicht in Versuchung, 
sondern erlöse uns von dem Bösen. 
Denn dein ist das Reich und die Kraft 
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. 
Amen.

Schreiben Sie einen Segenstext in eine Engelkarte. So kann aus 10 unterschiedlichen Engelkarten ein ganzer Strauß von Segenswünschen entstehen. 

Taufengel-Wunschengel

Zehn verschiedene Engelkarten zeigen wir Ihnen hier:

 Schutzengel, Mutengel, Glücksengel, Liebesengel und mehr. Dazu zeigen wir Ihnen Texte, die man hineinschreiben kann.

Klicken Sie die Karte an, um mehr zu erfahren!

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 Das Apostolische Glaubensbekenntnis 

Das Apostolikum ist eines der großen, bedeutenden christlichen Glaubensbekenntnisse. Es gehört zum festen Ablauf der meisten christlichen Gottesdienste.

 Paten und Eltern sprechen es gemeinsam mit der Gemeinde 

Bei der Taufe darf dieses Bekenntnis nicht fehlen. Früher mussten es die Täuflinge (wenn sie alt genug waren) bzw. die Taufpaten (bei der Säuglingstaufe) vor der Gemeinde aufsagen. Heute spricht es die versammelte Taufgemeinde gemeinsam. Es ist kein Gebet, das man zu Gott spricht, sondern ein Bekenntnis, das man vor den anderen Menschen ablegt. Daher faltet man dabei eigentlich nicht die Hände.

Die Entstehung dieses Textes ist unbekannt. Eine alte Legende erzählt, dass die zwölf Apostel (Jünger) Jesu es gemeinsam formuliert haben und jeder von ihnen eine Aussage beisteuerte. Daher hat es seinen Namen: Apostolisches Glaubensbekenntnis (= das Bekenntnis der Apostel). 

Das Apostolische Glaubensbekenntnis

Ich glaube an Gott, den Vater, 
den Allmächtigen, 
den Schöpfer des Himmels und der Erde,

und an Jesus Christus, 
seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn, 
empfangen durch den Heiligen Geist, 
geboren von der Jungfrau Maria, 
gelitten unter Pontius Pilatus, 
gekreuzigt, gestorben und begraben, 
hinabgestiegen in das Reich des Todes, 
am dritten Tage auferstanden von den Toten, 
aufgefahren in den Himmel; 
er sitzt zur rechten Gottes, 
des allmächtigen Vaters; 
von dort wird er kommen, 
zu richten die Lebenden und die Toten.

Ich glaube an den Heiligen Geist, 
die heilige (christliche*) (katholische**) Kirche, 
Gemeinschaft der Heiligen, 
Vergebung der Sünden, 
Auferstehung der Toten 
und das ewige Leben. 
Amen.

* die evangelische Fassung lautet "christliche Kirche"
** die katholische Fassung lautet "katholische Kirche"

Die Texte wie Glaubensbekenntnis, Kindersegnung und ein Versprechen der Paten finden Sie im Taufalbum "Taufe - Mein Erinnerungsalbum". Klicken Sie es an, um mehr zu erfahren.

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> Blick in das Buch: Taufe - Mein Erinnerungsalbum

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 Das Evangelium von der Kindersegnung 

In der frühen Christenheit taufte man keine Kinder. Menschen wurden erst getauft, wenn sie selbst die Taufe erbitten konnten, und damit zeigten, dass sie Ihr Leben neu beginnen wollten. Taufe war das Sakrament der "Umkehr". So wurde Jesus mit ca. 30 Jahren getauft. 

Die Säuglingstaufe war zunächst umstritten, weil sie auch in der Bibel nicht vorkommt. Doch im "Evangelium von der Kindersegnung" ruft Jesus "Lasset die Kinder zu mir kommen; wehret ihnen nicht!" Er herzte und segnete sie. Das Evangelium von der "Segnung der Kinder" ist daher das traditionelle Taufevangelium. Es steht im Neuen Testament, beim Evangelisten Markus.

Markus 10, 13-16 

13 Da brachte man Kinder zu ihm, damit er ihnen die Hände auflegte. Die Jünger aber wiesen die Leute schroff ab.

14 Als Jesus das sah, wurde er unwillig und sagte zu ihnen: Lasst die Kinder zu mir kommen; hindert sie nicht daran! Denn Menschen wie ihnen gehört das Reich Gottes.

15 Amen, das sage ich euch: Wer das Reich Gottes nicht so annimmt, wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen.

16 Und er nahm die Kinder in seine Arme; dann legte er ihnen die Hände auf und segnete sie.

 

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© Dipl.-Päd., Pfarrer Frank Maibaum        http://www.frank-maibaum.de       Stand: 08.01.2012